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oncecov.JPG (9565 Byte)Mit "Once" haben Another Tale nach einjähriger Schaffensphase nicht nur ihren ersten komplett autark produzierten, sondern den wohl mit Abstand ausdrucksstärksten, ehrlichsten und einfallsreichsten Longplayer ihrer Karriere geschaffen. Musikalisch gereift haben die fünf Wahlessener aus Deutschland, England und Frankreich sämtliche Zwänge endlich abgelegt, sich auf ihre Arrangements konzentriert und sich für über sechs Wochen im eigenen Studio verbarrikadiert, um mit "Once" ein abwechslungsreiches und alles andere als rosiges Kapitel Bandgeschichte aufzuarbeiten.
Ging man im vergangenen Jahr nach dem Bekanntwerden der schweren Krebserkrankung des Sängers, Texters und Frontman Robert P. Dougoll noch vom Ende der Bandkarriere aus, so haben sich Tale nunmehr lautstark in der Szene zurückgemeldet. Die komplett abgesagte Tour zur letztjährigen Maxi-CD-Veröffentlichung "Deependence", die gemeinsam im Krankenhaus verbrachte Zeit, die Ungewissheit über die Zukunft der Band - all diese Faktoren münden mit "Once" in einer einzigartigen Symbiose aus Lyrik und Musik, die sich nicht in morbider Verzweiflung verstrickt, sondern eindeutig nach vorne blickt.

Eingängig und nachvollziehbar war die Musik von Another Tale schon immer, erst mit dieser Produktion jedoch wurde die Brücke zwischen einer bemerkenswerten Live-Band und einer professionell arbeitenden Studioband wirklich gefestigt. Songs wie "Hellfire Tourist" oder "Not A Lovesong" sind eindeutig auf Bühnen entstanden, reißen mit, rütteln auf, gehen jedoch problemlos Hand in Hand mit verträumten Balladen wie "Lovely One" oder typischen Tale-Songs wie "Dead End For The Pain" oder dem Titelsong "Once", der wie kein anderes Lied das Talesche Harmonieverständnis widerspiegelt. Als Anlehnung an frühere Tale-Werke werden beinahe alle Songs durch Regen-, Sturmsamples oder simples Vogelgezwitscher eingebunden und zu einem stimmigen Gesamtwerk zusammengefasst.

 
 

Titel:

Not A Lovesong
On Cold Seeds
Don´t You Cry For Me
Dead End For The Pain
Faces In The Rain
Hey H.B.
The Dusk
Lovely One
Hellfire Tourist
Once
 

Bratzige Gitarrenriffs münden in von Keyboards unterstützten Ruhephasen und bilden einen perfekten Rückhalt für die nahegehende, markante und charismatische Stimme Dougolls.

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Produced by Pierre Olivier & Robert P. Dougol
Darüber hinaus haben sich Komponist Pierre Olivier und Sänger Dougoll auf diesem Tonträger einen langen Traum erfüllt und erstmals mit Musikern aus klassischen Bereichen zusammengearbeitet. So wurde "Hey H.B." zu einer aufwühlenden Ballade aus Gitarren, Celli und Geigen, die den Hörer magisch in ihren Bann zieht. Dougoll meidet in seinen Texten oberflächliche Anfeindungen ebenso wie den erhobenen Zeigefinger, Songs allerdings wie "The Dusk", "Don´t You Cry For Me" oder insbesondere "Hey H.B." befassen sich intensiv mit dem Durchlebten, lassen den Hörer einen direkten Weg hinaus aus der Lethargie finden.
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Music & Lyrics by Another Tale
Violin by Conni Zillhardt, Celli by Martin Wünnenberg, Keyboards & Programmings by Pierre Olivier
Ernster, nachdenklicher aber letztendlich ehrgeiziger und wesentlich konsequenter sind sie geworden doch vor allem sind sie sich und ihrem ganz eigenen Verständnis von Musik treu geblieben. Wer Another Tale schon einmal auf einer Bühne erleben konnte, weiß, daß hier der Spaß an der Musik klar im Vordergrund steht, mit "Once" gelingt es der Band nunmehr, auch auf einem Tonträger ihr wahres Können unter Beweis zu stellen.
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Recorded at Twentyseconds Studio, Essen, by Cyrille Gueugnon
Mixed by Pierre Emmanuel "Manu" Guinois, Robert P. Dougoll & Pierre Olivier
Mastered by Zimmerli Mastering Studio, Düsseldorf
Cover & Artworks by Robert P. Dougoll & Pierre Olivier, Quark by Jens-Uwe Griep
Foto by Christoph Kniel
The Family:
Alexis "Carlos" Porchet (Master Of The Net), Lovely Simone Hermsen (Friendclub), Andreas Wronna (The Guru), Cyrille Gueugnon (Master Of The Studio), Hubert Gabriel (Master Of The Road)
Special Thanx, Love & Lots Of Kisses to:
Wiebke Sina, Kicki Bax, Frederike Wetter, Nico Schäfer & Anja Conrad, Christian Wehr, Dirk van de Sand, Gabi Gerhardt, Sonja Ahrens, Herford insbesondere Michael Steckhan, Michael Strauss, Alain Brochet, Anna & Jon Towler, our families, friends & foes...
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